Angebote zu den aktuellen Ausstellungen für Kitas und Schulen
Joël Andrianomearisoa. Tools of Emotions and Desires
30. November 2025 – 15. Februar 2026
Der madagassische Künstler Joël Andrianomearisoa, geb. 1977 in Antananarivo, Madagaskar, lebt und arbeitet in Paris und Magnat-l’Étrange als auch in seiner Geburtsstadt Antananarivo.
Er wächst in einem durch zahlreiche kulturelle Einflüsse geprägten Land auf, das sich an der Schnittstelle zwischen Afrika und Asien befindet und durch die französische Kolonialzeit unmittelbar auch mit Europa verbunden ist. Basierend auf dieser Vielschichtigkeit an Kulturen hat er ein Werk geschaffen, das auf einzigartige Weise die Kälte des industriellen Minimalismus mit der Wärme starker persönlicher Erzählungen verbindet. Sein Umgang mit Architektur, Materialien, Sprache und Poesie ermöglicht es ihm, das kulturelle Erbe in eine zeitgenössische Realität zu übersetzen. Dabei spielen sowohl besondere Textilien und Webarten als auch eigens eingefärbte und hergestellte Papiere eine große Rolle für ihn. Stofflichkeit, Haptik, Licht, Poesie und Raumkonzeptionen sind wesentliche Kriterien zur Erschaffung seiner Narrative.
Jeden Tag werden unsere Augen überflutet von unzähligen Bildern in verschiedensten Medien.
Wir sensibilisieren unsere Wahrnehmungen dafür und erarbeiten mit einer bildnerischen Verfremdungstechnik neue Perspektiven dazu. Mit Noppenfolie und schwarz/weißer Farbe entstehen eigene Versionen von ausgewählten Bildern.
Wir beschreiben einen Moment, den wir am Tag erlebt haben. Verschiedene Bilderserien der Ausstellung zeigen tagebuchähnlich Bilder/Collagen einzelner Tage. Darauf nehmen wir Bezug und erschaffen eigene Bilder als Erinnerungen und Aufzeichnungen.
Mit Hilfe von Collagen, Schrift und Malerei entstehen (evtl in Partnerarbeit) gemeinsame Werke, die ein Erlebnis des Alltags dokumentieren.
Beispiele aus der Ausstellung sowie aus Dada, Surrealismus und Pop Art, die die drei ausgestellten Künstler mitanregten, inspirieren uns, mit der Schere durch Zeitschriften zu forschen. Um ungewohnte Begegnungen zu inszenieren, neue Bildräume zu schaffen. Mit kompositorischen Tricks werden neue Perspektiven und Figuren erprobt – bis sie mit Kleber als neuer Kunstauftritt fixiert werden.
Tapetenmuster bzw. deren ironische Verwendung in der Ausstellung regen uns an, Regelmäßigkeit wie Unterschiedlichkeit genauer anzuschauen. Doch wie bekommen Muster neuen Sinn? Jetzt kommen Druckwalzen und Buchstaben hinzu – vom besonderen Zeichen über das Wortspiel bis zum ‚Klassensatz‘ eröffnet sich eine Palette von kontrastreichen Möglichkeiten.
Führung buchen
Leitung: KunstKontakt-Team
Dauer: ca. 2 Stunden (Ausstellungsbesuch mit praktischer Arbeit)
Kosten: 30,- Euro pro Stunde (zzgl. Materialkosten) Für Informationen und Anmeldungen sind wir erreichbar unter der Telefonnummer 0261-129 2406 oder per Mail an Kasse.Ludwig-Museum@stadt.koblenz.de
Die Workshops verstehen sich als Vorschläge. Wir beraten Sie gerne und entwickeln ein individuelles Programm für ihre Gruppe. Die Themen bieten wir altersgemäß angepasst für Kitas und verschiedene Klassenstufen von Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe an.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
