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Franziskus Wendels „Landflucht“
5.2. - 2.3.2006

 
   
Franziskus Wendels
   

Franziskus Wendels
"Agenten", 2004
© VG Bild-Kunst, Bonn 2006

 

   

Die neueren Arbeiten von Franziskus Wendels ziehen den Betrachter magisch an. Zu verführerisch ist die Farbigkeit, zu leuchtend ihre suggestive Kraft, die changiert zwischen zartesten Tönen und kraftvollen, dunkellodernden Farbkosmen.

Franziskus Wendels teilt seine Kompositionen, öffnet scheinbar – wie aus dem Dunkeln schauend – Räume: Lichträume, die wie in gleißendem Licht sich ergießen. Mehr und mehr ist er darum bemüht, die Spur des Malers in den Bildern zu mindern, Pinselstriche und Farbnasen zu vermeiden.

Franziskus Wendels
   

 

Franziskus Wendels
„Fügung 8“, 2004,
© VG Bild-Kunst, Bonn 2006

   

Erst die gesprühten Farben, die sich als Partikel nicht so sehr miteinander vermischen, entwickeln jenes Nebeneinander von Farben, das alle Valeurs gleichberechtigt. In den neuesten Experimenten wendet Franzsikus Wendels sich phosphorisierter Farbe zu. Einer Farbe, die mehr Substanz als Farbe im eigentlichen Sinne ist. Das Faszinierende ist ihre Lichtabsorption bei Tag: Die Kraft ihres Leuchtens ist abhängig

   
Franziskus Wendels  

 


Franziskus Wendels
„Marienburg“, 2004,
© VG Bild-Kunst, Bonn 2006
 
   

vom Licht, mit dem sie sich bei Tage auftanken. Franziskus Wendels erprobt derzeit eine verwegene Konstruktion aus den absurdesten Objekten, Fundstücken, Papierfetzen, einem alten Teppich etc. Was so bei Lichte aussieht wie ein unaufgeräumter Lagerraum verwandelt sich in der Dunkelheit in die Skyline einer Metropole.

Der Betrachter spaziert mit einer geradezu kindlichen Freude durch diese Welt der illuminierten Hochhäuser und Strassenzüge.


B i o g r a p h i e

  • 1960 geboren in Daun/Eifel
  • 1982 nach Abitur, Bäckerlehre und
    Zivildienst Studienbeginn in Bildender
    Kunst und Kath. Theologie in Mainz
  • 1986/87 Studium an der Ecole des Beaux
    Arts in Montpellier bei D. Gauthier
  • 1990 Examen in Bildender Kunst und
    Katholischer Theologie
  • 1990/96 Studium in Philosophie und
    Kunstgeschichte an der FU
    Berlin, Abschluss Magister Artium
  • 1999/2000 Dozent an der Fachhochschule
    für Gestaltung in Wiesbaden
  • 2000 Dozent an der Universität Mainz,
    Fachbereich Bildende Kunst
    lebt und arbeitet in Köln und Daun

 

 

 
 

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Franziskus Wendels
Franziskus Wendels
Open Letter, 2004
© VG Bild-Kunst, Bonn 2006