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Robert Schad – "STAHL - ZEIT"
1. Mai bis 12. Juni 2005

 

Robert Schad (geb. 1953 in Ravensburg), Studium der Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe, gilt als einer der vielversprechendsten Bildhauer seiner Generation. Bereits 1980 erhielt er sein erstes Stipendium für einen Arbeitsaufenthalt in Porto (Portugal), dem zahlreiche Auszeichnungen und weitere Stipendien folgten: Kulturstiftung Baden-Württemberg (1984), Arbeitsstipendium des Kunstfonds Bonn (1987), Stipendium der Cité Internationale des Arts, Paris (1988), sowie u.a. folgende Preise: Preis für Zeichnung der III. Biennale für zeitgenössische Kunst, Portugal, „1. Mentió“ im XXV. Preis für Zeichnung Joan Miró, Barcelona (1986), Großer Preis der II. Internationalen Biennale für Bildhauerei ub Obidos, Portugal. Gastprofessur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart. Seit 2000 lebt und arbeitet Robert Schad in Larians, Frankreich, wo er einen großen Skulpturenpark aufbaut. Zahlreiche Einzelausstellungen in wichtigen Museen.

Robert Schad
   

Robert Schad
"Tauk", 1998
ca. 445 x 230 x 156 cm
Ausstellung der Galerie Rieker, Heilbronn, Nov. 1998

 

   

Intention der Ausstellung ist es, den Innen - und Außenraum mit Skulpturen neu zu definieren und mit Zeichnungen Robert Schads zu begleiten. Robert Schad arbeitet mit Vierkanteisenstäben, die er – je nach Dimension der Gesamtskulptur – unterschiedlich stark ausprägt und verkantet. So entsteht bei ihm ein zumeist filigranes, eher zeichnerisches Gebilde, das sich vom Boden löst und auf sehr unterschiedliche Weise in den Raum hineinragt, diesen erkundet, ertastet und besetzt. Neben den Definitionen des Innenraums sind vor allem seine Dialoge mit der Natur bewundernswert: Nicht selten erreichen seine skulpturalen „Zeichnungen“ die Höhe von hoch gewachsenen Bäumen oder Architekturensemble, so dass zeichnerische Form und Naturform in unmittelbare Anschauungsgegebenheit eintreten.

Das Ludwig Museum in Koblenz hat den Auftakt gebildet für eine Ausstellungsreihe, für die auch ein mehrsprachiger Katalog erarbeitet wurde: es folgen Prag, Budapest und Lausanne – voraussichtlich auch Spanien und Portugal.

Tanzperformance
In Einklang mit den Skulpturen von Robert Schad, die bewegt und tänzerisch anmuten, wurde eine Tanzperformance gezeigt. Fine Kwiatkowski tanzte in Interaktion mit einer elektronischen Komposition von Willehad Grafenhorst, Berlin.

Skulpturenwettbewerb
Die Museumspädagogische Abteilung des Ludwig Museums Koblenz hat im Rahmen eines Wettbewerbs Schüler aller Schularten auf die Spuren des Bildhauers Robert Schad geschickt. Parallel zu seiner Ausstellung 'Stahl – Zeit' waren alle Schüler der Klassen 1-13 eingeladen, in Anlehnung an Robert Schad eigene Skulpturen zu kreieren.

 
 

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Robert Schad
"Zbodde", 2001
ca. 139 x 83 x 97 cm
Zeichnungen
je 62,5 x 125 cm