home   Ausstellungen
  home   Rückschau  
 
Museum
Sammlung
Ausstellung
Ausstellungen - Aktuell
Ausstellungen - Vorschau
Ausstellungen - Rückschau
Programm
Pädagogik
Shop
Kontakt
sitemap
 

22. Juni – 17. August 2003

 
 

„Auf jeden Fall funktioniert das Rechteck oder das Quadrat bei ihm (Monory) wie eine Wand, und er organisiert seine Bilder, indem er sich der Komposition bedient, des Blickwinkels, der Bildeinstellung und der verschiedenen Druckstadien beim Foto und beim Film: Immer auf der Suche nach allen möglichen Mitteln, um ein Maximum an Indikatoren anzuhäufen, die augenblicklich das Bild in sich selbst überhäufen, (was die Zeit, das Zukünftige, also den Tod anbelangt)."
-Aus: „Eloge de l'apathie", Text von Bernard Lamarche-Vadel über die Malerei von Jacques Monory

Von Anbeginn durchlief die Arbeit von Jacques Monory eine Katharsis von Furcht bis zum Tod. Seit „Meurtes" (Tote), 1968, immer mehr oder weniger Hintersinn, durchzieht eine Kathastrophenstimmung seine filmisch angelegten Werke. Als persönliche Obzessionen spielen sie mit den kollektiven Mythen. Sein passionierter Pessimismus, seine Malereien, seine Filme und seine Texte bilden ein bleibendes Zeugnis unseres Lebens.

Jacques Monory, (1934 in Paris geboren) zählt zur sog. „Figuration narrative“, einer künstlerischen Richtung, die einen erzählerischen Stil innerhalb der Malerei vertritt, der sowohl sachlich als auch surreal verfremdend die Dinge und Geschehnisse des Alltags vorträgt.

Früh schon befasste Monory sich auch mit dem Film und der Fotografie. Angeregt durch Pop-Art , besonders durch Warhol, findet er in den 70er Jahren zu seinem charakteristischen Stil, der in den letzten Jahren der fotorealistischen Szenerie seiner Werke den verfremdenden Grundtenor des Blau-Schwarz zugesellt.

 
 

Die Ausstellung Monory steht im Kontext der Doppelpräsentation „Monory/Finkeldei" – Die Zeit ist kein langer Fluss", in der ein Dialog zwei unterschiedlich arbeitender Künstler zum Thema Zeit vorgestellt wird.

 
 

zurück

   
 
Ludwig Museum Koblenz