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künstlerische Intervention - Josep Vallribera
27. Oktober 2013 bis 19. Januar 2014

 
 
 
© Josep Vallribera, Hildegund Jenninger, Wolfgang Schröder

Was hat es mit der leicht verschwommenen Aufnahme eines Rehs und eines rohen Stück Fleisches, das uns schon beinahe brutal vor Augen gehalten wird, auf sich?

Beide sind Teil der Foto- und Lyrikmappen des Katalanen JOSEP VALLRIBERA, "Sterben die Schönheit umarmend" und "Beobachtungen", die innerhalb der neuen Reihe der "Künstlerischen Interventionen" vom 17. November bis einschließlich 19. Januar 2014 im Ludwig Museum, Koblenz zu sehen sind. Erkunden Sie, welche Gesichtspunkte und Wechselwirkungen diese "Künstlerische Intervention" im Kontext der Sammlung hervorruft.

Seine künstlerische Ausbildung begann Josep Vallribera als Fotograf, und so wundert es kaum, dass fotografische Medien oder Stilmittel in zahlreichen seiner Werke vertreten sind. Die reine Fotografie wird zumeist durch Übermalungen, zeichnerische Spuren oder Sprache überblendet. Die Eingriffe können verhalten, fast poetisch sein oder aber, wie in den Werkmappen "Sterben die Schönheit umarmend" und "Beobachtung", direkt und narrativ. Sein Werk nährt sich aus unterschiedlichen Gegenständen und Elementen, welche symbolisch-ikonografisch aufgefasst werden: Das Herz, die Pistole, der Mond, die Natur. Vallribera versteht sie, nach eigener Aussage, als Allegorien und konzentrierte Zusammenfassungen jener existenziellen Themen, die den Künstler zeitlebens beschäftigt haben. Vallribera tritt somit als Deuter der heutigen Welt und als künstlerischen Rebellen auf. Nicht selten enthalten seine Werke eine Warnung vor Aggressionen, die der Menschen gegen die Natur, gegen das eigene Leben und gegen die Kreatur richtet. So reflektiert seine Arbeit stets das Verhältnis des Menschen zu sich selbst, zu seiner Umwelt und seines zwischen Leben und Tod begriffenen Daseins.


INTERAKTIONSKUNSTWERK - VON BESUCHERN FÜR BESUCHER

Im Rahmen der Ausstellung "Sterben die Schönheit umarmend" von Josep Vallribera, haben wir Besucher gebeten, auf einen kleinen Zettel zu schreiben, was sie mit den Begriffen SCHÖNHEIT und NATUR verbinden und diesen in eine entsprechende Box zu werfen. Am Sonntag, zur Finissage, war es dann soweit - die Boxen wurden geöffnet und alle Zettel gemeinsam ausgestellt. Hier das Ergebnis:) - Es sind knapp 200 Zettel! Danke an alle Mitwirkenden!:) Danke an Hannah Wiesner für die schönen Fotos

 

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