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Fellini und die Künste
27. Oktober 2013 bis 19. Januar 2014

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Eine südländischer Adventssonntag erwartetet Sie am 8. Dezember mit einem bunten Programm rund um das Thema Fellni und Italien. Tauchen Sie mit Ihrer ganzen Familie ein in Fellinis Traumwelt der Pinoccios, Clowns & Akrobaten, Masken und Musik - der italienische Nachmittag. Mehr erfahren >>



Fellini La Strada © Fellini Fondation

Das Genre Film die Fotografie und das darin enthaltene Potenzial ganze Geschichten zu entwickeln, Wirklichkeit nachzustellen oder gar neu zu erfinden, erforderte bereits in den 1940er Jahren geradezu immer neue Techniken und Möglichkeiten. Bereits die malerischen und vor allem fotografischen Experimente im Surrealismus lassen erkennen, das die Affinität zu filmischen und intermedialen Experimenten seit der "Nouvelle Vague" bis zur Gegenwart eine Aktualität gewonnen hat.

Aus dem Bestand der Fellini Foundation, Sion (Schweiz) wird eine Ausstellung entwickelt, die sich des künstlerischen Materials – jenseits der Filme – annimmt und diese in den Kontext von Konstruktion, Realität und Irrealität stellt.

Interdisziplinäres Projekt in Zusammenarbeit mit der Fondation Fellini, Sion, Schweiz.

Frederico Fellini, 8 1/2 © Fellini Fondation
Fotografie Paul Ronald

Frederico Fellini, 8 1/2, Sandra Milo © Fellini Fondation
Fotografie Paul Ronald

Giuliette Masina in La Strada (1954)
© Fondation Fellini Suisse,
VG Bild-Kunst Bonn, 2013

Deutsches Plakat zum Film Casanova (1976)
© Fondation Fellini Suisse,
VG Bild-Kunst Bonn, 2013

Federico Fellini und Claudia Cardinale
© Fondation Fellini Suisse,
VG Bild-Kunst Bonn, 2013

>Vorbereitende Zeichnungen zum Film Casanova.
Sie zeigen den alten Casanova am Ende des Filmes.
© Fondation Fellini Suisse,
VG Bild-Kunst Bonn, 2013

Vorbereitende Zeichnungen zum Film Casanova.
Sie zeigen den alten Casanova am Ende des Filmes.
© Fondation Fellini Suisse,
VG Bild-Kunst Bonn, 2013

 

künstlerische Intervention - Josep Vallribera
27. Oktober 2013 bis 19. Januar 2014

 
 
 
© Josep Vallribera, Hildegund Jenninger, Wolfgang Schröder

Was hat es mit der leicht verschwommenen Aufnahme eines Rehs und eines rohen Stück Fleisches, das uns schon beinahe brutal vor Augen gehalten wird, auf sich?

Beide sind Teil der Foto- und Lyrikmappen des Katalanen JOSEP VALLRIBERA, "Sterben die Schönheit umarmend" und "Beobachtungen", die innerhalb der neuen Reihe der "Künstlerischen Interventionen" vom 17. November bis einschließlich 19. Januar 2014 im Ludwig Museum, Koblenz zu sehen sind. Erkunden Sie, welche Gesichtspunkte und Wechselwirkungen diese "Künstlerische Intervention" im Kontext der Sammlung hervorruft.

Seine künstlerische Ausbildung begann Josep Vallribera als Fotograf, und so wundert es kaum, dass fotografische Medien oder Stilmittel in zahlreichen seiner Werke vertreten sind. Die reine Fotografie wird zumeist durch Übermalungen, zeichnerische Spuren oder Sprache überblendet. Die Eingriffe können verhalten, fast poetisch sein oder aber, wie in den Werkmappen "Sterben die Schönheit umarmend" und "Beobachtung", direkt und narrativ. Sein Werk nährt sich aus unterschiedlichen Gegenständen und Elementen, welche symbolisch-ikonografisch aufgefasst werden: Das Herz, die Pistole, der Mond, die Natur. Vallribera versteht sie, nach eigener Aussage, als Allegorien und konzentrierte Zusammenfassungen jener existenziellen Themen, die den Künstler zeitlebens beschäftigt haben. Vallribera tritt somit als Deuter der heutigen Welt und als künstlerischen Rebellen auf. Nicht selten enthalten seine Werke eine Warnung vor Aggressionen, die der Menschen gegen die Natur, gegen das eigene Leben und gegen die Kreatur richtet. So reflektiert seine Arbeit stets das Verhältnis des Menschen zu sich selbst, zu seiner Umwelt und seines zwischen Leben und Tod begriffenen Daseins.

 

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