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EXEMPLIFIZIEREN WIRD KUNST - Zum Fundament konkreten Gestaltens
31. Juli bis 31. August 2008

 

PRESSEKONFERENZ:

Donnerstag, 31. Juli, 11.00 - 13.00 Uhr
Pressekonferenz und Eröffnung finden ausnahmsweise an einem Donnerstag statt.
Gerne vereinbaren wir auch einen Individualtermin mit Ihnen.
Professor Jo Enzweiler und weitere Künstler stehen Ihnen neben Direktorin Dr. Beate Reifenscheid für Interviews zur Verfügung.


ERÖFFNUNG:

Donnerstag, 31. Juli, 19.00 Uhr

Begrüßung: Detlef Knopp, Kulturdezernent der Stadt Koblenz
Dr. Beate Reifenscheid, Direktorin
Einführung: Prof. Dr. Dietfried Gerhardus, Professor für Kunstphilosophie, Universität des Saarlandes
Musikalische Begleitung: Samira Pomowski und Sabrina Sackenheim, Querflöte



Ewerdt Hilgemann, Triple, 225 x 75 x 75 cm, Edelstahl

Die zum Thema “Exemplifizieren wird Kunst“ zusammengestellte Ausstellung entstand als ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes Projekt am Philosophischen Institut der Universität des Saarlandes, das Exemplifikation und Konkrete Kunst diskutierte. Sie erreicht nach Stationen im Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen, und im Vasarely Museum, Budapest, nun das Ludwig Museum in Koblenz.

Vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes zu Nelson Goodmans Theorie der Exemplifikation geht es in dieser Ausstellung um den Versuch, zu den begrifflichen Unklarheiten, wenn es sich um nicht abbildende Kunst handelt, einen weiteren Klärungsversuch beizusteuern. Dies geschieht anhand ausgewählter Arbeiten internationaler Konkreter Kunst.

In der exemplifizerenden Kunst geht es darum, das Moment der künstlerisch-gestalterischen Leistung schrittweise verfolgen zu können, den Übergang vom vorkünstlerischen Gegenstand zum Kunstgegenstand zu verdeutlichen und diesen sichtbar zu machen. Der Künstler wählt hierbei oft den Weg, diesen künstlerischen Prozess in kleinen Schritten darzustellen, der ihn von der Wahl der Mittel (Material, Werkstofft) zum Kunstwerk geführt hat. Von der Alltagswelt in die Kunstwelt, von der alltäglich geübten Praxis zur “eigenmächtig” zeichenbildenden Erfindung.

Gezeigt werden Arbeiten von 13 internationalen Künstlern: Hiromi Akayama (J), John Carter (GB), Jo Enzweiler (D), Hans Jörg Glattfelder (CH), Hajo Hangen (D), Ewerdt Hilgemann (D) Vera Molnar (H), Ben Buthofer (D), Yves Popet (F), Dirk Rausch (D), Sigurd Rompza (D), Klaus Staudt (D), Peter Weber (D). Thematisch kreisen die Werke um das Verhältnis von Kunst und Realität, den Wechsel vom Gegenstand zum Zeichen und den von der äußeren Gestalt zur semiotischen Gliederung.

Das Projekt wurde geleitet von den drei Professoren Jo Enzweiler, Sigurd Rompza und Dietfried Gerhardus. In dem zur Ausstellung erschienenen Katalog sind deren Gedanken zur Begriffsabklärung nachzulesen, die als Grundlage zur Zusammenstellung von Künstlern und Werken dienten. Das Buch enthält Beiträge von Dietfried Gerhardus, aber auch von Martina Plümacher, Beate Reifenscheid, Klaus Sachs-Hombach und Jakob Steinbrenner. Jeder der 13 Künstler ist darüber hinaus mit einer Doppelseite vorgestellt (insges. 56 Seiten, Preis 13 Euro). In den Texten geht es immer wieder um das Sinn stiftende Mit- und Gegeneinander der sinnlichen Mittel der Kunst und der begrifflichen Mittel der Wissenschaft, die sich beide - jede auf ihre Weise - der Welterschließung durch Erwerb von Weltwissen verschrieben haben:

“Das Ausstellungsprojekt wurde konzipiert in der Absicht, künstlerische und wissenschaftliche Tätigkeit zusammenzuführen mit dem Ziel, gegenseitiges Verstehen zu verbessern und zu sichern.” (Dietfried Gerhardus)

Weitere Informationen hier

Dirk Rausch, Am Rand gesiedelt, 2003,
30 x 40 cm, Aquarell und Collage
Ewerdt Hilgemann, Imploded Cube, 20 x 20 cm
Hans Jörg Glattfelder, Permutation aus Vierteln,
geteilt II, 2007, 80 x 104 cm, Acryl auf Nesselkonstrukt
Heijo Hangen, Objektbild nr. 12MM, 2003, Acryl,
Nessel, Karton, 24 x 24 x 7 cm

 

 

   

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