aktueller Hinweis zu Sonderveranstaltung im Museum:
 
Freitag, 13.12.2019: Vortrag von Hans Körner:
(mehr Infos im Exposé); Eintritt frei.
Eine Zusammenarbeit der Universität Koblenz-Landau mit dem Ludwig Museum Koblenz. Weitere Veranstaltungen: Im Institute for Social and Sustainable Oikonomics Dreikönigenhaus: 5.12.2019.

 
 

HeimART im Ludwig Museum

Katrin Wolf gibt in ihrem Beitrag einen Einblickin die Ausstellung "Larry Rivers. An American-European Dialogue" und lässt verschiedene Gesprächspartner zu Wort kommen.

>>>  HeimART vom 12.11.2019 <<<

SWR Landesart: Ausstellungsbesuch mit Wolfgang Niedecken

Wolfgang Niedecken sieht in Larry Rivers „den Paten der ganzen Popart-Bewegung“. Für Landesart hat er mit dem SWR die aktuelle Ausstellung „Larry Rivers. An American-European Dialogue“ besucht. Niedecken wurde von Rivers als junger, mittelloser Künstler in New York unterstützt und bekam von ihm „die Augen geöffnet“. Dafür, dass in der Kunst alles erlaubt ist - vor allem Humor!

>>> SWR Mediathek, Landesart vom 24.11.2019 <<<

Kelly Michael Patrick
Peacebell. Von Michael Patrick Kelly

bis 05. Januar 2020

Im November 2018 jährte sich das Ende des Ersten Weltkrieges zum 100. Mal – Grund genug, das Thema Frieden wortwörtlich an die große Glocke zu hängen. In beiden Weltkriegen wurden über 150.000 Glocken eingeschmolzen, um Metall für die...

Ausstellung

Larry Rivers
An American-European Dialogue

bis 12. Januar 2020

Der amerikanische Maler, Musiker und Filmemacher gilt als einer der einflussreichsten Künstler der New Yorker Kunstszene in den 1950er bis 1970er Jahren. Schon in den 50er Jahren zählt er zu den Begründern der...

Ausstellung

Ludwig Museum Koblenz

César "Le pouce", 1965. Bronze, 240 x 140 x 105 cm. Inv. Nr. LM 1993/77. Bild: Bogdan Harstall

 

Unmittelbar am Deutschen Eck, mit dem berühmten Denkmal für Wilhelm I., und am Zusammenfluss von Rhein und Mosel steht das Ludwig Museum. Hier etablierte das aus Koblenz und Aachen stammende Kunstsammler-, Kunsthistoriker- und Industriellenehepaar Peter und Irene Ludwig im Jahr 1992 ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Das Ludwig Museum im Deutschherrenhaus leitet seinen Namen vom mittelalterlichen Gebäude des Deutschen Ordens aus dem 13. Jahrhundert ab. Das im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Gebäude wurde im Jahr 1989 grundlegend saniert und zum Museum umgebaut. Neben Köln, Aachen, Basel, Budapest, Bamberg, Saarlouis, Wien, Oberhausen, Havanna, St. Petersburg und Peking gehört das Koblenzer Ludwig Museum zu den weltweit dreihzehn Institutionen, die den renommierten Namen Ludwig tragen.

Herz und Identität des Hauses bilden französische, amerikanische und deutsche Künstler seit 1945, die von Peter und Irene Ludwig zusammengetragen und dem Museum anlässlich seiner Gründung als Schenkungen und Dauerleihgaben überlassen wurden. Neben den Klassikern Pablo Picasso, Max Ernst und Man Ray finden sich u.a. Werke der amerikanischen Pop Art, der Nouveaux Réalistes sowie weitere wichtige Positionen der französischen Kunst: Christian Boltanski, Daniel Buren, Jean Dubuffet, Martial Raysse, Jean Tinguely, François Morellet, Patrick Raynaud oder Bernar Venet u.a.

Durch das dichte Netz an Museumsinstitutionen, die das Ehepaar Ludwig weltweit ins Leben rief, ist es dem Ludwig Museum in Koblenz möglich, bedeutende Koalitionen mit großen Museen einzugehen und internationale Ausstellungsprojekte zu realisieren. Durch seine Spezialisierung auf aktuelle französische Kunst schließt das Ludwig Museum eine entscheidende Lücke in der deutschen Museumslandschaft und nimmt eine einzigartige Vermittlerfunktion wahr, die auch jungen Künstlern zugutekommt. Hinzu kommen wichtige monographische Ausstellungen, die sich als ergänzende Sicht auf die ständige Sammlung verstehen, zu Künstlern wie Arman, Ben Vautier (2002), Bernar Venet (2002), Fabrizio Plessi (2014), Claude Viallat (2014), Sean Scully (2014) oder John Cage (2015).

2016 feiert das Ludwig Museum im Deutschherrenhaus das 800-Jahr-Jubiläum des Deutschen Ordens in Koblenz und gedenkt zugleich des 20. Todestages seines Stifters und Initiators Prof. Dr. Dr. hc. mult Peter Ludwig, der am 22 Juli 1996 verstarb.

 

 

 

 

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