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am 29. 10. 1932
wird Kitaj als Ronald Brooks in Cleveland, Ohio, geboren. Er nimmt
später den Namen seines Stiefvaters, des aus Österreich
eingewanderten Dr. Walter Kitaj, an.
1949 bis 1954
Ronald B. Kitaj, fährt wiederholt auf Frachtschiffen zur See,
studiert
1951/52 an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Dort lernt
er Elsi Roessler kennen.
1953 in New York Heirat mit Elsi Roessler. Nach Studien am Cooper
Union Institute in New York 1952 kehrt Kitaj mit seiner Frau 1953
nach Wien zurück. Reisen durch Europa folgen.
1956 wird Kitaj von der U. S. Army eingezogen. Seine Dienstzeit
absolviert er in Darmstadt und Fontainebleau.
1957 zieht der Künstler nach Oxford und studiert an der Ruskin
School of Drawing and Fine Art. Im folgenden Jahr wird sein erster
Sohn, Lem, geboren.
1959 zieht Kitaj nach London und absolviert dort weitere Studien
am Royal College of Art. Dort lernt er David Hockney kennen, mit
dem ihn lebenslange Freundschaft verbindet.
1963 findet Kitajs erste Einzelausstellung bei Marlborough Fine
Art in London statt.
1964 adoptieren Kitaj und seine Frau ein zweites Kind, die Tochter
Dominie.
1965 kehrt der Künstler anläßlich seiner ersten
Einzelausstellung in der Marlborough-Gerson Gallery in New York
nach neun Jahren erstmals in die USA zurück.
1967-68 lehrt er in Berkeley an der University of California.
1969 stirbt seine Frau Elsi.
1970/71 lernt Kitaj, der in Los Angeles einen Lehrauftrag hat, die
Malerin Sandra Fisher kennen, die, nachdem sich die beiden 1972
in London wiedertreffen, Kitajs Lebensgefährtin wird, die er
1983 heiraten wird.
1978-79 ist Kitaj Artist-in-residence am Dartmouth College
in New Hampshire. Anschließend verbringen er und seine Familie
ein Jahr in New York in Greenwich Village.
1981/82 veranstaltet das Hirshhorn Museum and Sculpture Garden,
Washington, eine erste retrospektive, die anschließend nach
Cleveland und Düsseldorf reist. Das Jahr 1982 verbringt Kitaj
mit seiner Familie in Paris.
1984 wird der zweite Sohn, Max, geboren.
1994 findet eine Retrospektive in der Londoner Tate Gallery statt,
die nach Los Angeles und New York weitergereicht werden wird. 1994
sterben kurz nacheinander Sandra Fisher und Kitajs Mutter.
1995 wird Kitaj auf der Biennale in Venedig der Goldene Löwe
verliehen.
1997 wird ein großes Porträt Gustav Mahlers in der Wiener
Staatsoper enthüllt. Im selben Jahr gibt Kitaj seinen Londoner
Wohnsitz auf und kehrt mit Sohn Max nach Los Angeles zurück.
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