Zur Homepage des Ludwig Museums Koblenz
         
   

Zur Biografie von Jean Arp

   
   


1886
Geboren in Straßburg.

1900
Immatrikulation an der Gewerbeschule in Straßburg.

1904
Erste Paris-Aufenthalte.

1905-07
Studium an der Hofakademie in Weimar bei Ludwig van Hofmann.

1907
vermittelt Henry van de Velde Arp eine Ausstellung bei Bernheim Jeune in Paris (mit H. Matisse, P. Signac und K. van Dongen).

1908
Aufnahme an der „Academie Julien".

1910
Gründung der Gruppe „Moderner Bund" im Zürich zusammen mit U. Lüthi, und W. Helbig, Begegnung mit P. Klee.

1912
Mitarbeit am Almanach „Blauer Reiter" und Teilnahme an der zweiten Ausstellung des „Blauen Reiters".

1913
Kontakt zu Klee, Kandinsky und Marc; Aufenthalt bei H. Walden in Berlin. Kurzzeitige Übernahme der „Sturm"-Galerie, Teilnahme an Waldens Ausstellung „Erster Deutscher Herbstsalon".

1914
Begegnung mit Max Ernst; Reise nach Paris, dort lernt er Modigliani, Picasso, Apollinaire und Jacob kennen.

1915
Reise nach Ascona, Flucht in die Schweiz, Bekanntschaft mit Sophie Taeuber.

1916
Mitbegründer des „Cabaret Voltaire" in Zürich.

1919
Reisen nach Berlin und Köln, Kontakt zu Schwitters, El Lissitzky, Hausmann und Höch; Mitarbeit an Schwitters' dadaistischer Zeitschrift „Merz".

1920
Deutsche Dada-Arktion mit Ernst und Baargeld in Köln, er kontaktiert die Pariser Dadaisten.

1925
Übersiedlung nach Paris, Teilnahme an der ersten Surrealisten-Ausstellung in Paris mit de Chirico, Ernst, Klee, Man Ray, Masson, Miró und Picasso.

1926
Französische Staatsbürgerschaft.

1930
Entstehung erster „papiers déchirés" und Rundplastiken; Flucht in die Schweiz zu Max Bill, Mitglied der Gruppe „Cercle et Carré" in der Galerie 23.

1931
Mitbegründer der Gruppe „Abstraction – Création" gemeinsam mit Michel Seuphor.

1933-35
Mitarbeit an der Zeitschrift „Minotaure".

1934
Austritt aus der Künstlergruppe „Abstraction – Création" zusammen mit Sophie Taeuber-Arp.

1937
Mitglied in der Gruppe „Allianz" (Vereinigung moderner Schweizer Künstler).

1938
Entstehung der „Sculptures automatiques".

1940
Flucht nach Grasse.

1942-45
Aufenthalt in der Schweiz.

1943
Tod von Sophie Taeuber-Arp.

1949
Erste Amerikareise.

1953
Auftrag zur Ausgestaltung der Universität Caracas gemeinsam mit Calder, Laurens und Pevsner.

1954
Verleihung des Internationalen Preises für Skulptur auf der Biennale in Venedig.

1959
Heirat mit Marguerite Hagenbach.

1962
Retrospektive des Arp'schen Werkes im Musée d'Art Moderne in Paris.

1966
In Paris gestorben.