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am 10. März 1946 wird Gérard Garouste in Paris geboren.
Aus gesundheitlichen Gründen wächst er bei seinem Onkel,
einem Sonderling, in einem kleinen Ort in der Bourgogne, nah bei
Pouilly-en-Auxois auf. Noch als Schüler wendet er sich der
Malerei zu.
1965 bis 1972
studiert er an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux-Arts
in Paris. Fasziniert von Duchamp und den Streifenbildern Daniel
Burens gibt er nach eigener Aussage fast das Malen auf. Wendet sich
dem Theater zu und schreibt.
1969
findet die erste Einzelausstellung Garoustes in der Galerie Zunini,
Paris, statt.
Zusammen mit den Komödianten Hervé Half und David Rochline
arbeitet Garouste an dem Stück Le Classique et
l´Indien, das die drei schließlich am Théatre
Le Palace in Paris aufführen. Die Ausstattung stammt von Garouste.
Auch in den folgenden Jahren wird Garouste für die Bühne
tätig sein.
Ab 1979
als sich in der europäischen Malerei eine allgemeine Hinwendung
zur Figuration konstatieren läßt, stellt Garouste international
regelmäßig aus.
1983
findet bei Leo Castelli in New York die erste Einzelausstellung
Garoustes in den Vereinigten Staaten statt. Weiterhin beteiligt
sich Garouste an Bühnenprojekten am Théatre Le Palace
in Paris.
1984
zieht Garouste mit seiner Frau nach Marcilly-sur-Eure. Er hat zwei
Söhne.
1990
finden erste Retrospektiven in Tokio und Los Angeles statt. In Marokko
beteiligt sich Garouste an der Einrichtung einer Druckwerkstatt
im Centre culturel français von Tétouan.
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