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Museumspädagogik

     

bedeutet im Ludwig Museum aktuelle Kunst allen interessierten, jungen und jung gebliebenen Menschen als wunderbaren Lernort anzubieten.

Im historischen Gebäude, dem Deutschherrenhaus am Deutschen Eck, auf geschichtsträchtigem Boden, werden den unterschiedlichsten Gruppen auf vielfältige und kreative Weise zeitgenössische Kunst sowie herausragende Wechselausstellungen näher gebracht.

Die Museumspädagogische Abteilung unter der Leitung von Ute Hofmann-Gill bietet ein jeweils auf die wechselnden Ausstellungen abgestimmtes Programm an, das sich nicht nur an Kinder und Jugendliche, sondern auch an Erwachsene richtet.

Ein wesentlicher Aspekt der pädagogischen Arbeit im Ludwig Museum besteht darin, nicht nur theoretisches Wissen über Kunst und Künstler zu vermitteln, sondern auch zu eigener kreativer Auseinandersetzung mit der Kunst anzuregen. Dementsprechend stehen Rallyes, Workshops, Gestaltungskurse, Diskussionsrunden und natürlich auch traditionelle Ausstellungs-Führungen auf dem Programm. Einbezogen sind auch die Grenzüberschreitungen von Kunst und Musik (mit ausgewiesenen Pädagogen der Musik), Tanz und Kunst sowie Kunst und Literatur.

Die schulspezifischen Angebote sind am aktuellen Lehrplan des Faches Bildende Kunst orientiert.

     
     

Grundschulkinder erleben Kunst - Zweitklässler zu Besuch im Ludwig Museum in Koblenz

Am Mittwoch, dem 20.06.2007 besuchten die Kinder der Klassen 2a und 2b der Margaretha- von-Arenberg-Grundschule aus Antweiler unter der Leitung von Frau Melanie Seuter und Frau Antje Dietrich das Ludwig Museum im Deutschherrenhaus in Koblenz.
Die Begegnung mit Originalen aus der Kunst stand im Mittelpunkt der Exkursion. Ein museumspädagogisches Programm unter der Leitung von Frau Ute Hofmann-Gill war gebucht. Die Kinder der Klasse 2a beschäftigten sich mit Bildern und Objekten aus der Sammlung Ludwig.
Währenddessen lernten die Kinder der Klasse 2b in der Ausstellung „Subject To Change“ die Werke von Thomas Nozkowski, der zu einer der wichtigen Positionen innerhalb der aktuellen amerikanischen Kunstszene zählt, kennen. Sie betrachteten die abstrakten Bilder, erkannten Tiere und Gegenstände und besprachen ausgewählte Bilder mit ihren Klassenkameraden. Sie gaben den Bildern eigene Titel wie „Turm, der bei einem Erdbeben umgefallen ist“ oder „Fledermausmaske vor einer Wolke“. Durch die Besprechung der Bilder eröffneten sich die Kinder immer wieder gegenseitig neue Perspektiven und Ansichten auf die Werke.
Anschließend, angeregt durch so viel Kunst, gestalteten die Kinder noch in den Ausstellungsräumen ihre eigenen Kunstwerke im Stil des Künstlers. Danach fand ein Picknick im Rosengarten gleich neben dem Museum statt. So gestärkt konnten die Kinder dann die vielen Stufen des Kaiser-Wilhelm-Denkmals am Deutschen Eck erklimmen und einen Blick auf dem Zusammenfluss von Mosel und Rhein genießen. Bei dem heißen Wetter durfte ein Eis zum Abschluss natürlich nicht fehlen.

Text: Melanie Seuter, Margarethe- von- Arenberg- Grundschule Antweiler

 
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