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Ende des 19. Jh. von Frankreich ausgehende literarische Richtung,
die im Gegensatz zur naturalistischen Ästhetik symbolhaft die geheimnisvollen
Zusammenhänge zwischen den Dingen und den hinter den äußeren Erscheinungen
verborgenen Seins- und Bewusstseinsschichten zu evozieren suchte.
Der Symbolismus prägte vor allem die Lyrik. Vertreter des Symbolismus
(Symbolisten) sind in Frankreich unter anderen A. Rimbaud, P. Verlaine,
S. Mallarmé, im deutschen Sprachraum S. George, R. M. Rilke, H.
v. Hofmannsthal; der Ire W. B. Yeats. - In der Malerei griff der
Symbolismus die Welt des Traums und der Fantasie auf (P. Gauguin,
A. Kubin, E. Munch).
Quelle: Der Brockhaus in einem Band. 9., vollständig überarbeitete
und aktualisierte Auflage. Mannheim: Bibliographisches Institut
& F.A. Brockhaus 2000.
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