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Pop-Art

   
   

englisch

eine dem Dadaismus verwandte Kunstrichtung der späten 1950er und der 1960er Jahre, die, in Reaktion auf die abstrakte Kunst, den Gegenstand wieder zur Geltung brachte, und zwar in der Dingwirklichkeit der zivilisatorischen Alltagswelt (Comicstrips, Schaufensterpuppen, Reklamebilder und -texte). Kennzeichnend für das Verfahren der Pop-Art sind vielfältige Mischformen zwischen unverändert übernommener Gegenständlichkeit ( Ready-mades ) und Abbildhaftigkeit. Man schreibt die Entstehung des Namens dem Kritiker L. Alloway zu; später verstand man das Wort auch als Abkürzung von popular [„volkstümlich"].

Die Pop-Art entstand in England, erlebte aber mit R. Rauschenberg als Wegbereiter ihren Höhepunkt in Amerika, besonders mit R. Indiana, R. Lichtenstein, C. Oldenburg, A. Warhol und T. Wesselmann.

Quelle: wissen.de