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Junge Wilde
eine um 1980 vor allem in Deutschland aufgekommene Richtung der
Malerei, die sich radikal von der bisherigen, als zu intellektuell
empfundenen Avantgarde lossagt. Hauptmerkmale der meist großformatigen
Bilder sind schwungvoller, aber wenig differenzierter Pinselstrich,
grelle Farbigkeit und bewusste Mehrdeutigkeit. Die Bildinhalte kreisen
meist um elementare Empfindungen wie Angst und Sexualität.
Die bekanntesten Vertreter der Neuen Wilden sind im deutschen Sprachraum:
H. P. Adamski, E. Bach, P. Bömmels, W. Dahn, G. Dokoupil, R.
Fetting, G. Kever, H. Middendorf, Salomé. Ähnliche Tendenzen
verfechten in Italien die Protagonisten der Rätselkunst Arte
Cifra": S. Chia, F. Clemente, E. Cucchi und M. Paladino.
Quelle: wissen.de
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