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wahrscheinlich von französisch dada, kindliche Bezeichnung
für Holzpferdchen
seit 1916 (Gründung des Cabaret Voltaire", Zürich)
internationale künstlerische Bewegung, die als Protest gegen
die Verheerungen des Weltkriegs, die Institutionalisierung der Kultur,
die Zweckgebundenheit der Kunst und die Perfektion der Technik eine
Hinwendung zum scheinbar Sinnlosen forderte. Zufall und Spontaneität
wurden zum Gesetz dieser gegen bürgerlich-konformistische Kunstideale
rebellierenden Anti-Kunst". Als Ausdrucksform bevorzugte
man Collagen" (Klebebilder) und willkürlich assoziierte
Wort- und Silbenreihen in traumhaft-alogischer Verknüpfung.
Die inhaltliche Aussage der Werke trat in den Hintergrund gegenüber
dem Spiel mit der Form.
Nach dem 1. Weltkrieg beeinflusste der Dadaismus stark den Surrealismus ,
von dessen konstruktiver Forderung nach Kommunikation sich die dadaistische
Betonung eines totalen Subjektivismus jedoch deutlich unterscheidet.
Anklänge an den Dadaismus finden sich in neuerer Zeit in der
Pop-Art . Zentren des bis etwa 1925 bedeutsamen
Dadaismus waren Zürich, Berlin, Paris und New York; wichtigste
Vertreter: H. Arp, H. Ball, M. Duchamp, M. Ernst, G. Grosz, R. Huelsenbeck,
M. Janco, F. Picabia, K. Schwitters und T. Tzara.
Quelle: wissen.de
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