|
Eine einzigartige Sequenz von 45 großformatigen schwarz-weiß
Fotos zeigt Werke des Amerikaners Clyde Butcher.
Seine Motive findet der amerikanische Architekt und Fotograf
Clyde Butcher vornehmlich in der scheinbar "unberührten",
nicht von Menschen irritierten Natur. Clyde Butcher lässt
sich auf die Landschaft ein, sucht ihre Rauheit, ihr widerspenstiges
Wesen und ihre Unbegehbarkeit. Fern ab der Zivilisation dringt
er ein in die entlegensten Winkel der großen amerikanischen
Naturparks. Er selber ist dabei kein Fremdkörper, seine Kamera
wird Teil eines Anschauungsprozesses und einer gleichgestimmten
Wesenheit, die in der Natur vor allem ihre Monumentalität
und urwüchsige, ungebrochene Kraft widerspiegelt. Im Monumentalen
äußert sich die Kraft des Lebens ebenso wie die Macht des
Todes. Die Unberührtheit der Landschaft ist zugleich Zeichen
ihrer Verweigerung, Menschen in ihr zuzulassen. Hier herrschen
nur die ewigen Gesetze der Natur.
Viele der Schwarz-Weiß-Aufnahmen sind überlebensgroß. Clyde
Butcher (Jg. 1942) hat bereits zahlreiche sehr erfolgreiche
Ausstellungen in den USA und in Tschechien, doch ist dies
die erste Präsentation seiner Werke in Deutschland.
|