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Auf jeden Fall funktioniert das Rechteck oder das
Quadrat bei ihm (Monory) wie eine Wand, und er organisiert
seine Bilder, indem er sich der Komposition bedient, des Blickwinkels,
der Bildeinstellung und der verschiedenen Druckstadien beim
Foto und beim Film: Immer auf der Suche nach allen möglichen
Mitteln, um ein Maximum an Indikatoren anzuhäufen, die
augenblicklich das Bild in sich selbst überhäufen,
(was die Zeit, das Zukünftige, also den Tod anbelangt)."
-Aus: Eloge de l'apathie",
Text von Bernard Lamarche-Vadel über die Malerei von
Jacques Monory
Von Anbeginn durchlief die Arbeit von Jacques Monory eine
Katharsis von Furcht bis zum Tod. Seit Meurtes"
(Tote), 1968, immer mehr oder weniger Hintersinn, durchzieht
eine Kathastrophenstimmung seine filmisch angelegten Werke.
Als persönliche Obzessionen spielen sie mit den kollektiven
Mythen. Sein passionierter Pessimismus, seine Malereien, seine
Filme und seine Texte bilden ein bleibendes Zeugnis unseres
Lebens.
Jacques Monory, (1934 in Paris geboren) zählt zur sog.
Figuration narrative,
einer künstlerischen Richtung, die einen erzählerischen
Stil innerhalb der Malerei vertritt, der sowohl sachlich als
auch surreal verfremdend die Dinge und Geschehnisse des Alltags
vorträgt.
Früh schon befasste Monory sich auch mit dem Film und
der Fotografie. Angeregt durch Pop-Art , besonders durch Warhol,
findet er in den 70er Jahren zu seinem charakteristischen
Stil, der in den letzten Jahren der fotorealistischen Szenerie
seiner Werke den verfremdenden Grundtenor des Blau-Schwarz
zugesellt.
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