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Die gebürtige Französin (geb. 1962) mit schwedischen
Vorfahren ist Kosmopolitin und bereiste bereits zahlreiche
Länder, so u.a. Südafrika, Asien und Südamerika,
wo sie längere Arbeitsaufenthalte einlegte. Mit Ateliers
in Toulouse und Paris hat sie sich seit Beginn der 90er Jahre
verstärkt ihrer Kunst gewidmet.
Sigrid Glöerfelts Malerei und Zeichnungen entstehen aus
der Spontaneität des Gelebten und der unmittelbaren Wahrnehmung
des Alltäglichen. Von nur wenigen Farbflächen akzentuiert,
greifen zeichnerische Spuren in den Rhythmus der Bilder ein
und modifizieren ihn. Die schwarze Zeichnung wird zum signifikanten
Merkmal der Kompositionen und vermischt sich mit den gelegentlich
skripturalen Notaten, die scheinbar Autobiographisches andeuten.
Figuration und Schrift verbleiben jedoch im Zustand assoziativer
Andeutungen, denen ein hoher Grad an Geheimnisvollem, fast
urwüchsig Mystischem eigen ist.
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