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Marc Devade (Paris 1943-1983) war Mitglied der in Frankreich
bedeutenden Gruppe Surports / Surfaces, zu der
Künstler wie Louis Cane, Dezeuze, Toni Grand, Pagès,
Pincement und Viallat zählten. Gemeinsam mit dem Musée
des Beaux Arts in Tourcoing und der Nachlassverwaltung erarbeitete
das Ludwig Museum die erste umfassende Retrospektive zum Werk
dieses bedeutenden Künstlers und Theoretikers.
Devade, der sich in zahlreichen Artikeln über Peinture
/ Malerei ausdrückte, ist einer der wenigen der
Gruppe, der sich intensiv mit Farbflächen und Farbwirkung
auseinandergesetzt hat. Ausgehend von seinen großen
Tableaux durchläuft Devades Malerei zahlreiche experimentelle
Stadien, in denen das Miteinander der Farben, des zumeist
auf Dualität angelegten Farbklanges, austariert wird.
Den konkreten Kompositionen folgen in den letzten
Schaffensjahren Werke, in denen die Farbe liquide interpretiert
wird und in ihren Verläufen den oszillierenden Zustand
des Schwebenden erreicht.
Die Ausstellung vereint sowohl das malerische wie auch graphische
Werk und wird in den jeweiligen Ausstellungsorten modifiziert
gezeigt. In Deutschland wurde Devade bislang nicht umfassend
vorgestellt.
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Zur Ausstellung erscheint ein Katalog,
gemeinsam herausgegeben mit dem Museum Tourcoing, unter Mitwirkung
von Marcellin Pleynet, Philippe Sollers, Caterine Millet u.a.,
in französischer / deutscher Sprache zum Preis von 28
€ an der Museumskasse, ansonsten 30 €.
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