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Georges Braque gilt neben Pablo Picasso als einer der
herausragenden Persönlichkeiten der französischen
Kunst im 20. Jahrhundert. Bekannt durch den mit Picasso begründeten
Kubismus und dem engen Austausch zwischen
diesen beiden Künstlern, tritt das Spätwerk Braques
vergleichsweise stark in den Hintergrund und ist selbst in
Frankreich in seiner Komplexität kaum hinreichend gewürdigt.
Seinen beiden letzten Lebensjahren wendet sich diese Ausstellung
zu, in denen er selbst das Thema der Metamorphose in den unterschiedlichsten
Medien künstlerisch formuliert hat: Es sind dies Entwürfe
zu Tapisserien, Porzellan und Schmuck, sowie Druckgraphiken,
in denen er die Welt der antiken Götter, das Einssein
von Natur und Mensch als eine Huldigung an die Schönheit
inszenierte.
Noch kurz vor seinem Tod wurde dieser Aspekt seines Werkes
unter dem damaligen Kulturstaatsminister André Malraux
der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Werke aus einer der
letzten Privatsammlungen in Paris wurden bislang außerhalb
Frankreichs noch nicht gezeigt.
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