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BERNAR VENET

23. Juni - 18. August 2002

   

Pressestimmen zur Ausstellung

     

Bernar Venet zählt zu den herausragenden Bildhauern und Konzeptkünstlern der Gegenwart.

Bereits Anfang der 60er Jahre befasst Venet sich zunächst mit Teer als Material für monochrome Bilder. Begleitet werden sie von seinen ersten Fotoarbeiten. Diese fokussieren Details von Teer und Kohle. 1963 entsteht die erste Plastik, ein Kohlehaufen. Nach seinem ersten New-York-Aufenthalt und der Auseinandersetzung mit der Minimal-Art entstehen seine "tubes", Rohrskulpturen und -zeichnungen. In die Zeichnungen integriert Venet mathematische Formeln, die für ihn eine hohe Ästhetik und rationale Logik verkörpern. Die Zeichnung "Numerical Solution" von 1967/68 im Bestand des Ludwig Museums bildet einen der frühen Ausgangspunkte innerhalb seiner künstlerischen Entwicklung, die in den letzten Jahren, vor allem in der Malerei Venets, erneut tthematisiert wird.

Der strikten Logik von Formeln setzt Venet innerhalb der Skulptur in den 70er und 80er Jahren das scheinbar Handschriftliche in Form von Linien entgegen, die er als "lignes indéterminées" bezeichnet.

Ein Eindruck von der Ausstellung

 

Der Offenheit und graphischen Anmut dieser Skulpturen stellt er die mathematisch exakten "Angles", "Arcs" und "Diagonales" (Winkel, Bögen und Diagonalen) entgegen.

Bernar Venet ist u.a. Teilnehmer der 13. Bienale von Sao Paulo (1975), der Dokumenta in Kassel (1977), ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen, u.a. dem "Grand Prix des Arts" der Stadt Paris (1989) und derzeit beauftragt mit einer Großskulptur am Arc de Triomphe in Paris (2002).

Die Ausstellung wird retrospektiv die frühen Arbeiten zeigen und zu den neuesten Gemälden und Wandmalereien überleiten. Sie zeigen erstmals die konzeptuelle Arbeit Venets im Zentrum seines Schaffens.

Zwei Monumentalskulpturen verkörpern im Außenbereich des Ludwig Museums die dreidimensionale Ästethik Venets.

Das Projekt wird finanziell unterstützt durch die Französische Botschaft und die AFAA.

 

Katalog, Thomas McEvilley "Bernar Venet",
Benteli Verlag, Bern 2002
39 €.an der Museumskasse

 

Der Künstler hat für das Ludwig Museum eine limitierte, signiert und numerierte Edition angefertigt. Preis auf Anfrage.

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Der russische Symbolismus

     
 
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