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Bettina van Haaren, „Jagdstück“, Eitempera/Öl auf Leinwand
110 x 80 cm, 2006 |
Bettina van Haaren (geb. 1961) lehrt seit 2000 als Professorin an der Universität Dortmund im Fach Zeichnung
und Druckgrafik. Bekannt ist sie vor allem durch ihre eigenwilligen Umsetzungen von Selbstreflexion und Selbstbetastung, die sich immer wieder mit der äußeren Textur von Haut als sinnlich erlebbarem Stoff befasst. Äußeres und Inneres werden nahezu in Trompe-l‘oeil-Manier ebenso vorgetragen wie zugleich im Bild negiert.
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Cony Theis, „Bright Secret“, verschiedene Techniken
44 x 66 cm, 2007 |
Cony Theis (geb. 1958) verdiente sich als Künstlerin lange Zeit nebenbei ihr Geld als Gerichtszeichnerin, was sie unmittelbar auch in ihren künstlerischen Schaffensprozess
integrierte. Deshalb kreisen ihre Arbeiten um Biografien, um ihre momentane Existenz oder auch um jene Körperpartien, die sie bemalt oder die durch Tatoos Momente der Identität bezeichnen. So sind zahlreiche ihrer Werke eher kleinformatig. Sie leben zumeist aus einem interaktiven Wirken zwischen Zeichnung, Aquarellmalerei
und dünnem Papier, das bewusst auf Transparenz oder auf wellig sich aufwerfende Oberflächen abhebt. Viele ihrer Arbeiten gewinnen im Laufe der Entstehung einen installativen, raumgreifenden Charakter.
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Bettina van Haaren, Boxerin, 2006, Eitempera,
Öl auf Leinwand, 110 x 80 cm |
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Cony Theis, Windbraut, Mischtechnik/Transparentpapier,
29,7 x 21 cm, 2007 |
Beide Künstlerinnen werden mit einer Einzelpräsentation gewürdigt, wobei Verschränkungen in den Arbeits- und Ausdrucksweisen sowie (ungewollte, aber doch deutliche)
Interferenzen erlebbar werden. Es entsteht für jede Künstlerin ein eigener
Katalog. |