Cuba Libre.
Kubas zeitgenössische Positionen seit Peter Ludwig

bis 12 June 2016

Bereits 1995 gründete das Sammlerehepaar Peter und Irene Ludwig die Fundación Ludwig de Cuba, um ihre enge Verbundenheit mit dem Lande und den dort lebenden Künstlern zu manifestieren. Es war damals ein Blick über den Tellerrand der gängigen...

Ausstellung

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César "Le pouce", 1965. Bronze, 240 x 140 x 105 cm. Inv. Nr. LM 1993/77. Bild: Bogdan Harstall

 

Unmittelbar am Deutschen Eck, mit dem berühmten Denkmal für Wilhelm I., und am Zusammenfluss von Rhein und Mosel steht das Ludwig Museum. Hier etablierte das aus Koblenz und Aachen stammende Kunstsammler-, Kunsthistoriker- und Industriellenehepaar Peter und Irene Ludwig im Jahr 1992 ein Museum für moderne und zeitgenössische Kunst. Das Ludwig Museum im Deutschherrenhaus leitet seinen Namen vom mittelalterlichen Gebäude des Deutschen Ordens aus dem 13. Jahrhundert ab. Das im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigte Gebäude wurde im Jahr 1989 grundlegend saniert und zum Museum umgebaut. Neben Köln, Aachen, Basel, Budapest, Bamberg, Saarlouis, Wien, Oberhausen, Havanna, St. Petersburg und Peking gehört das Koblenzer Ludwig Museum zu den weltweit dreihzehn Institutionen, die den renommierten Namen Ludwig tragen.

Herz und Identität des Hauses bilden französische, amerikanische und deutsche Künstler seit 1945, die von Peter und Irene Ludwig zusammengetragen und dem Museum anlässlich seiner Gründung als Schenkungen und Dauerleihgaben überlassen wurden. Neben den Klassikern Pablo Picasso, Max Ernst und Man Ray finden sich u.a. Werke der amerikanischen Pop Art, der Nouveaux Réalistes sowie weitere wichtige Positionen der französischen Kunst: Christian Boltanski, Daniel Buren, Jean Dubuffet, Martial Raysse, Jean Tinguely, François Morellet, Patrick Raynaud oder Bernar Venet u.a.

Durch das dichte Netz an Museumsinstitutionen, die das Ehepaar Ludwig weltweit ins Leben rief, ist es dem Ludwig Museum in Koblenz möglich, bedeutende Koalitionen mit großen Museen einzugehen und internationale Ausstellungsprojekte zu realisieren. Durch seine Spezialisierung auf aktuelle französische Kunst schließt das Ludwig Museum eine entscheidende Lücke in der deutschen Museumslandschaft und nimmt eine einzigartige Vermittlerfunktion wahr, die auch jungen Künstlern zugutekommt. Hinzu kommen wichtige monographische Ausstellungen, die sich als ergänzende Sicht auf die ständige Sammlung verstehen, zu Künstlern wie Arman, Ben Vautier (2002), Bernar Venet (2002), Fabrizio Plessi (2014), Claude Viallat (2014), Sean Scully (2014) oder John Cage (2015).

2016 feiert das Ludwig Museum im Deutschherrenhaus das 800-Jahr-Jubiläum des Deutschen Ordens in Koblenz und gedenkt zugleich des 20. Todestages seines Stifters und Initiators Prof. Dr. Dr. hc. mult Peter Ludwig, der am 22 Juli 1996 verstarb.

 

Kontakt

Danziger Freiheit 1
(am Deutschen Eck)
56068 Koblenz

+49 261 30 40 412
Fax +49 261 30 40 413
Email info@ludwigmuseum.org

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